09.11.2008
Aktuelles

Fußball bewegt - nicht nur auf dem Platz

Am 17. Januar 2008 findet zum zweiten Mal der Ann-Kathrin-Linsenhoff-Unicef-Stiftungs-Cup in Rotenburg an der Fulda statt. Wir hatten Gelegenheit mit Charly Körbel über das Turnier, den Fußball und die gute Sache zu sprechen.

Herr Körbel, wie laufen die Vorbereitungen zum 2. Cup?
Körbel: Sehr gut. Mein Team hat nun nach den hessischen Herbstferien und der damit zusammenhängenden Fußballschule wieder Zeit, an der Organisation des Turniers zu arbeiten. Durch die positive Bilanz und Resonanz des 1. Ann-Kathrin-Linsenhoff-Unicef-Stiftungs-Cup mussten wir unsere Sponsoren und vor allem Ann-Kathrin Linsenhoff nicht lange überzeugen, dass eine Fortsetzung des Turniers ein Muss ist.

Wie sieht es aus mit den Mannschaften. Wen konnten Sie für das Turnier am 17. Januar 2009 gewinnen?
Körbel:?Es war schon verrückt. Die Mannschaften die am 19. Januar diesen Jahres das Turniere bestritten, waren nach Rotenburg gereist mit dem Gedanken, dass es sich um ein unterhaltsames kleines Turnier handelt, bei dem man alte Kollegen wieder trifft. Am Ende des Tages kamen die einzelnen Teamleader zu mir und bedankten sich für das gelungene Turnier und fragten an, ob sie nicht im nächsten Jahr auch wieder dabei sein könnten. Sie wollen auch mit einer noch hochkarätigeren Mannschaft anreisen.

Also dürfte es keine leichte Titelverteidigung sein, für die ehrgeizigen Allstars des Karlsruher SC?
Körbel: Wir, und damit meine ich jetzt unsere Eintracht Traditionsmannschaft, haben nicht vor als Verlierer vom Platz zu gehen. Nur wie gesagt, wird es schwierig. Denn nicht nur der KSC wird eine Herausforderung, sondern auch die ehemaligen Profis des KSV Hessen Kassel, 1.FC Kaiserslautern, SC Freiburg, Hertha BSC Berlin, die "Weißweiler-Elf" von Borussia Möchengladbach sowie die Allstars  des VfB Stuttgarts werden uns nichts schenken. Wissen sie, das "Gewinnen wollen" verliert der Fußballer nicht nach seiner Profizeit. Das die Mannschaften es auf dem Platz ernst nehmen, hat man schon beim 1. Cup gesehen. Die Zuschauer bekommen sicherlich keinen Oldie-Fußball geboten.

Liegt Ihnen viel daran die Tradition im Fußball aufrecht zu erhalten?
Körbel:Auch nach meiner aktiven Zeit, schwor ich mir, den Fußball nie aus den Augen zu verlieren und Menschen mit dieser Sportart zu begeistern. Und wenn auch nicht immer selbst aktiv auf dem Platz, dann doch zumindest die Fäden zu ziehen und zu organisieren. Durch eine fantastische Zusammenarbeit mit langjährigen Sponsorenpartnern der Eintracht Frankfurt Fußballschule gelang es in kürzester Zeit das erste Hallenturnier dieser Art in Rotenburg an der Fulda auf die Beine zu stellen. Die hervorragenden Beziehungen zur Lindner Hotel Gruppe führten mich nach Nordhessen und in meiner Fantasie sah ich die Allstars der Liga vereint hier in der Meirotels Halle spielen. Mein Büroteam in Frankfurt hatte ich damals schnell überzeugt. Gemeinsam mit dem Lindner Sport & Congress Hotel Rodenberg stellten sie dieses sportliche Event auf die Beine, welches der Startschuss für eine Turnierserie war.

Und wie gewannen Sie Ann-Kathrin Linsenhoff für ihr Vorhaben?
Körbel: Nicht nur Sport soll bewegen, auch die Schicksale anderer Menschen. Ebenfalls eine langjährige Partnerin der Eintracht Frankfurt Fußballschule, Ann-Kathrin Linsenhoff, ist mir sofort als Bindeglied zwischen Sport und Wohltätigkeit eingefallen. Auch Sie stellte ihr Leben unter den sportlichen Stern, zeigte Ehrgeiz und feierte Erfolge. Doch wollte Sie nicht nur selbst den Ruhm und den Applaus geniessen, sondern ihre Popularität nutzen, um auf Bedürftige aufmerksam zu machen und sie aus eigener Kraft unterstützen. Um dies bestmöglich umzusetzen, gründete sie unter dem Dach von Unicef eine eigene Stiftung. Ihr ist es wichtig vor Ort zu sehen, wo die Spendengelder eingesetzt werden. Ich bewundere ihr Engagement und bin stolz mit diesem Turnier ihre Projekte zu unterstützen.

Wie reagierte der Eintracht-Vorstand auf den Traditions-Cup?
Körbel: Natürlich war man zeitlich etwas überfordert von meiner Idee. Immerhin stellten wir innerhalb von nur drei Monaten das erste Eintracht-Frankfurt-Traditionsmannschaft-Hallenturnier auf die Beine. Doch ich muss sagen, dass ich rückblickend begeistert bin, wie man mir den Rücken stärkte und meine Idee nicht belächelte sondern förderte. Eintracht-Finanzchef Thomas Pröckl war zu Gast bei unserem Cup und sprach sich sehr positiv darüber aus. Heribert Bruchhagen selbst, spielt des öfteren mal in unserer Traditionsmannschaft mit und wir hoffen natürlich, dass er am 17. Januar 2009 seine Fußballschuhe schnürt und uns bei diesem großartigen Turnier unterstützt.

Sie hoffen sicherlich auch auf große Unterstützung der Zuschauer?
Es macht einfach eine Riesenfreude, wenn die Fans uns unterstützen. Deshalb bin ich sehr froh mitteilen zu können, das wir wieder 300 Stehplatzkarten kostenlos an Eintracht Fanclubs verteilen werden. Die Zuschauer können an den im Internet veröffentlichten Vorverkaufsstellen Karten erwerben.

Danke Herr Körbel für ihre Zeit. Wir sind gespannt auf das 2. Hallenturnier. Nähere Informationen zum Kartenvorverkauf, Spielplan und die Kartenaktion für Eintracht Fanclubs gibt es auf www.eintracht.de unter der Rubrik Traditionsmannschaft.

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